SONGS FÜR NOBODIES

Schauspiel mit Live-Musik und Gesang

von Joanna Murray-Smith

Deutsch von John und Peter von Düffel

Besetzung
Helen Schneider (voc)
Jo Ambros (div. Git.)
Oli Potratz (Kontrabass, Violine)
(insg. 3 Musiker)

Regie
Thomas Luft

Gastspiele
08. – 29. September 2019
15. November – 1. Dezember 2019
13. – 29. März 2020

Aufführungsrechte
Per H. Lauke Verlag, Hamburg

Preis
6.300 €
+ 10 % Tantieme, Gema, AVA, VA

Wer könnte ich sein, wenn ich überhaupt jemand wäre…..

Eine Frage, die wir uns sicher häufig stellen. Alle, die wir ein ganz normales, durchschnittliches Leben führen. Das Gras auf der anderen Seite ist immer grüner und die Bäume in Nachbars Garten sind immer höher. Wäre ich doch größer, schöner, schlanker und erfolgreicher. Wäre ich doch nicht so wie ich bin!

Die australische Autorin Joanna Murray-Smith ist dieser Frage nachgegangen und hat daraus einen Theater-Hit gemacht: SONGS FÜR NOBODIES.

Es geht um fünf ganz unterschiedliche Frauen. Sie sind unterschiedlichen Alters und leben in unterschiedlichen Dekaden. Einzig verbunden durch ihre Durchschnittlichkeit, geraten diese „Nobodies“ an den Wendepunkt ihres Lebens. Und das hat immer mit Musik zu tun. Mit den Songs von Sängerinnen, die das genaue Gegenteil dieser fünf Frauen sind: beliebt, begabt, begehrt. Einfach nur schillernd! Aber auch hinter diesen leuchtenden Fassaden steckt jeweils ein Mensch. Und auch so manche Tragödie.

Joanna Murray-Smith erzählt in fünf Episoden von fiktiven Begegnungen dieser so gewöhnlichen Frauen mit fünf scheinbar außergewöhnlichen Sängerinnen. Nicht immer sind es direkte Begegnungen, aber immer gibt es einen Punkt, an dem sich zwei Schicksale begegnen. Und weil Musik manchmal mehr vermag als das gesprochene Wort, verwendet die Autorin dafür jeweils einen Song. Gesungen von der Frau, die scheinbar im Licht steht. Der Star singt, für den „Nobody“, für sich. Der Song, das Lied, oder die Arie wird sie zur Essenz der sich kreuzenden Lebensstränge. So gelingt der Autorin ein außergewöhnliches Stück Theater, das vor Lebenswitz und Wärme nur so strotzt. Und das mit scheinbar wenig ganz wunderbar funktioniert: Perfekte Musiker und natürlich eine großartige Schauspielerin, die eine ebenso großartige Sängerin ist. Das Publikum erlebt Judy Garland mit „Come Rain or Come Shine“, Patsy Cline mit „San Antonio Rose“ und „Crazy“, Edith Piaf mit „L’ Accordeoniste” und “No, je ne regrette rien”, Billie Holliday mit „Strange Fruit“, „Lady sings the blues“ und „Ain’t no business if I do“. Zum Abschluss und Höhepunkt dann noch die unvergessene Maria Callas mit ihrem „Herzstück“, der Arie der Tosca „Vissi d’arte, vissi d’amore“

Wir holen dieses Stück nun nach Deutschland und es ist die wunderbare Helen Schneider, die in diese so unterschiedlichen Charaktere schlüpfen wird. Und die natürlich auch diesen fünf großartigen Sängerinnen eine Stimme gibt.