GRETCHEN 89 ff.

Theaterkabarett von Lutz Hübner

Sowas aber auch, wo mag denn nur das schöne Schächtelchen herkommen? Ob das für mich ist? Und was ist drin? Oh, ist das schön… Da darf man doch nicht einfach – wie kommt das überhaupt hier rein? Ist das unheimlich… Mama?

Jaja, Gretchen, das war fatal, dass du da zugegriffen hast bei dem schönen Schmuck, den Faust und Mephisto dir ins Zimmer geschleust haben. Dafür gehörst du jetzt zu den wichtigsten Mädels in der deutschen, ach was, in der gesamten Theatergeschichte! Und dein Auftritt mit dem Kästchen zu den Schlüsselszenen der Dramenliteratur.

Und darum hat Lutz Hübner ihn benutzt, um an ihm zu zeigen, wie Theater funktioniert – oder auch nicht funktioniert. Und wie Theaterleute ticken. Denn, ob Sie’s glauben oder nicht, die tollsten Sachen auf der Bühne passieren meistens in der Probe. Schauen Sie doch mal rein! Soviel Wahrheit über die Brettln, die die Welt bedeuteln, findet man selten auf einem Haufen.

Lutz Hübner

Kein deutscher Autor steht derzeit so oft auf unseren Theaterspielplänen wie Lutz Hübner.

Ungeheuer produktiv ist Hübner, der 1964 in Heilbronn geboren wurde und nach einem Studium der Germanistik, Soziologie und Philosophie erst Schauspieler, dann auch Regisseur und Dramatiker wurde. Sein immenser Erfolg spiegelt seine Qualität, sein Gespür für Themen der Zeit und gutes Erzählen wider. Seine Stücke werden weltweit gespielt, er wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem deutschen Jugendtheaterpreis 1998 und mit einer Einladung zum Berliner Theatertreffen 2005.

GRETCHEN 89 FF. gehört zu seinen spritzigsten Stücken.

Besetzung
Anja Klawun
Thomas Luft

Inszenierung
Dominik Wilgenbus, Martin Böhnlein

Dauer
etwa 80 Minuten, keine Pause

Gastspiele
Termine auf Anfrage

Fotos
Hermann Posch

Aufführungsrechte
Hartmann & Stauffacher Verlag, Köln

Preis
2.000 Euro + Tantieme, Gema

GRETCHEN 89 FF. kann auch als Freilicht-Vorstellung gespielt werden.

PRESSE

„Der Witz der Inszenierung ist, dass es Anja Klawun und Thomas Luft durch die hohe Qualität ihres Spiels mühelos gelingt, die diskreditierte eigene Zunft zu rehabilitieren.“

Südkurier, Friedrichshafen

„So mühelos, so routiniert, so locker, dass man jede Szene am liebsten gleich noch einmal hätte sehen wollen…“

Peiner Allgemeine Zeitung

„Ein höchst vergnüglicher Abend… Man fühlt sich wohl in der Welt hinter den Kulissen.“

Taunuszeitung, Bad Homburg

„Da kommt das Publikum aus dem Beobachten, Sich-Wundern, Lachen und Applaudieren nicht heraus… Das hätte noch eine Weile so weitergehen können.“

Saale-Zeitung, Bad Kissingen

„Ein sehr junges Stück, manchmal provokant, manchmal schrill, auf jeden Fall ein intelligentes und unterhaltsames Stück Theater im Theater.“

Westfalen-Blatt, Lübbecke

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