Die Päpstin

Schauspiel nach dem Roman-Bestseller von Donna W. Cross.
Dramatisierung von Susanne F. Wolf.

Besetzung
Anja Klawun

Eva Wittenzellner/Petra-Lina Schulze
Katharina Friedl/Sina Wilke
Daniel Pietzuch
Sebastian Krawczynski
Christian Buse
Sven Hussock/Sebastian  Gerasch
Uli Zentner
Johannes Schön
(9 Schauspieler/1 Musiker)

Inszenierung
Thomas Luft

Bühne und Kostüm
Isabelle Kittnar

Lichtgestaltung
Stefan Bettinger

Komposition 
Georg Karger

Choreographie
Katja Wachter

Premiere
13. März 2014
Theater in Kempten

Dauer d. Vorstellung
ca. 145 Minuten + Pause

Gastspiele
08. 11. bis 22. 12. 2016
(4. Tournee)

Fotos
Hermann Posch

Aufführungsrechte
Thomas Sessler Verlag, Wien (Dramatisierung)
Aufbau Verlag, Berlin (Titel)

Preis
9.750 Euro + Tantieme (11%), Gema

 

Gott hat uns den Verstand ge­schenkt. Warum sollen wir ihn nicht nutzen? Gott hat uns ein Herz gege­ben. Warum sollten wir nicht lieben? Gott hat uns Geist und Hände gege­ben, um die Welt zu sehen und zu ver­bessern: So ein Geschenk verschmäht man nicht!
Johanna lebt in Ingelheim am Rhein und dürfte solche Dinge gar nicht denken. Überhaupt, Denken! Im 9. Jahrhundert nach Christus hat nur die Kirche das Sagen. Niemand verlässt seinen angestammten Platz. Bildung ist nur einigen Auserwählten zugäng­lich. Frauen gelten wenig mehr als Tiere. An der Macht sind Aberglaube, Willkür, Dumpfheit und Gewalt. Und nun ausgerechnet ein Mädchen! Erdreistet sich, heraus zu wollen! Will lernen, leben, lieben! Johanna kämpft sich durch. Lernt: Latein und Grie­chisch und die Heilkunst. Liebt: den Markgrafen Gerold, einziger Freund und Beschützer ihrer Kindheit. Und überlebt: den Überfall der Normannen. Knapp. Entkommt. Verliert Gerold, den insgeheim Geliebten. Gewinnt eine drastische, alles verändernde Einsicht: Wenn sie frei leben will, wenn sie Got­tes Werk in der Welt tun will, dann kann sie das nicht als Frau. Das kann sie nur als Mann. Die Haare abgeschnitten, die Brust versteckt, das Herz auch. Als „Bruder Johannes“ geht sie ins Kloster. Und als „Bruder Johannes“ kommt sie bis nach Rom.

Mit seiner (ihrer!) Heilkunst ku­riert der junge „Mönch“ den schwer­kranken Papst, er wird sein Leibarzt und engster Vertrauter – und schließ­lich sitzt er selbst auf dem Heiligen Stuhl. Und er ist ein guter Papst, ein Papst des Volkes. Und glücklich noch dazu. Nun kann die alte Vision wahr werden: Frieden und Freiheit für alle! Doch dann bricht alles wieder auf. Ge­rold ist wieder da. Nie hätte Johanna das für möglich gehalten. Und die Lie­be – sie ist auch wieder da. Und mit ihr Johannas Zerreißprobe: Folgt sie ihrem Herzen – oder ihrer Berufung? Die Entscheidung bleibt aus. Denn ein Papst lebt gefährlich im Mittelalter, und eine Päpstin erst recht. Der Wechsel auf dem Heiligen Stuhl ist oft eine ge­waltsame Sache. Und eine Schwange­re auf dem Heiligen Stuhl – ein Ding der Unmöglichkeit. Auch wenn keiner davon weiß. Und jetzt beginnt Johan­nas Kampf erst richtig. Der Roman DIE PÄPSTIN von Donna W. Cross wurde in den 90er Jahren zu Recht zum Bestseller. Gab es diese Päps­tin wirklich? Oder ist sie Legende? Wie auch immer: DIE PÄPSTIN ist ein fulmi­nantes Historiendrama, die Geschichte einer großen, mutigen Frau und ihres Ringens um Selbstbestimmung und Lie­be – um eine bessere Welt. theaterlust bringt diese mitreißende Geschichte mit Opulenz und filmischer Dynamik, mit Videokunst und eigens für diese Pro­duktion komponierter Live-Musik auf die Bühne.

Die Autorinnen

Über sechs Millionen Mal wurde Donna Woolfolk Cross‘ Roman DIE PÄPSTIN schon verkauft; in 36 Sprachen wurde er übersetzt. Und dabei ist POPE JOAN, dieser Welterfolg, der einzige Roman von Donna W. Cross. 1947 in New York City geboren, studierte sie englische Literatur, arbeitete in der Verlagsbran­che und veröffentlichte Sachbücher über Kommunikation. Heute lebt sie als Dozentin für Kreatives Schreiben im Bundesstaat New York. Die Autorin, Dramaturgin und Re­gisseurin Susanne Felicitas Wolf stammt aus Mainz und lebt in Wien. Sie war an Theatern wie dem Schau­spiel Frankfurt, dem Volkstheater Wien und dem Schauspielhaus Wien enga­giert und hat Texte bzw. Theaterstücke unter anderem für das Schauspielhaus Wien, die Komische Oper Berlin und das Volkstheater Wien geschrieben.

PRESSE

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